
Kunstwerk des Monats Oktober
10. November 2023
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17. November 2023Die 8A besucht Budapest
Am 2. Oktober 2023 machten wir uns um 8:46 Uhr mit der Bahn auf, um die Hauptstadt Ungarns zu erkunden. Organisiert wurde die Reise vom Klassenvorstand der 8A, Dr. Elwitschger, als Begleitlehrerin war Frau Dr. Kleinig zur Stelle. Als besondere Überraschung begleitete uns die geschätzte und bewährte Frau Mag. Feichter. Obwohl bereits in Pension, ließ sie es sich nicht nehmen, die angenehmen Erinnerungen, die sie mit der jetzigen 8A bereits in Wien und Paris gesammelt hatte, nun ein letztes Mal durch neue Eindrücke zu bereichern.
Nach einer problemlosen Fahrt (für den Großteil zumindest; zwei erwischten aufgrund von Verspätungen der ÖBB den Zug nicht und mussten auf eigene Faust nachreisen, was ihnen jedoch tadellos gelang) kamen wir am Abend in Budapest an und bezogen, nachdem wir uns mit Forint, der ungarischen Währung, eingedeckt hatten, unser Hotel, das Ibis Styles Central, das unsere uneingeschränkte Zufriedenheit hervorrief. Unter der Führung des Budapestkenners Dr. Elwitschger begaben wir uns dann in eine Straße, die mit vielerlei Lokalen unterschiedlicher Art punkten konnte und uns half, unseren Hunger zu stillen. So klang der Anreisetag angenehm aus und wir kehrten ins Hotel zurück.
Am nächsten Tag stand vorerst Sightseeing auf dem Programm, wobei das herrliche Wetter das Seine zu einem gelungenen Tag beitrug. Unser Klassenvorstand zeigte uns das Parlament, die Stefanskirche, das Donauufer und – nicht unwichtig – die Váci utca, eine Top-Einkaufsstraße. Nach einer Mittagspause, die wir zum Essen, aber auch zum Einkaufen nutzten, ging es weiter über die berühmte Kettenbrücke nach Buda auf den Burgberg, wobei wir uns die Schrägseilbahn leisteten, die einst die k. und k. Beamten zu ihrer Arbeitsstelle beförderte, und nun eine Touristenattraktion ist, vor allem für die, denen der Anstieg auf den Burgberg zu Fuß zu mühsam ist (wie uns allen; das Alter lässt grüßen!). Nach der Besichtigung der bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie Burgpalast, Matthiaskirche und Fischerbastei besuchten wir das „Felsenkrankenhaus“, wo uns eine Führung erwartete. Dieses Krankenhaus, das sich tief im Burgberg befindet, diente vor allem während der Kämpfe gegen Ende des 2. Weltkriegs und während der Revolution 1956 als Krankenhaus und wurde später auch zum Atombunker ausgebaut. In zwei Gruppen – Nurses und Soldiers – aufgeteilt, mussten wir verschiedene Challenges bestehen, wie z.B. eine „Freiwillige“ möglichst schnell mit der Krankentrage befördern, einen Verband anlegen, Wunden aufmalen sowie eine Gasmaske zusammenbauen. Daneben wurden auch das Wissen und die Aufmerksamkeit während der Führung überprüft. Die Siegergruppe wurde schließlich mit einer Gasmaske belohnt. Mögen wir sie nie brauchen! Am Abend besuchten wir das „Szimpla Kert“, eines der bekanntesten „Ruinenpubs“, ein Lokal, das die Räume und den Hof ehemaliger Mietshäuser aus dem 19. Jahrhunderts nutzt und ein buntes Sammelsurium von Stilrichtungen bietet.
Am Mittwoch, den 4. Oktober, hatten wir eine Führung in der Synagoge in der Dohna Dohány Straße. Diese ist die größte Synagoge Europas und eine der größten der Welt. Wir erfuhren über das jüdische Leben allgemein und speziell in Budapest. Nach einer Mittagspause besuchten wir das „Terror Haus“, wo wir viel über die Geschichte Ungarns und dieses Hauses erfuhren, das den Pfeilkreuzlern ebenso wie den Nationalsozialisten und später den Kommunisten als Stätte von Folter, Gericht und Verurteilung gedient hatte. Am Abend gingen wir – nunmehr kannten wir uns in der Stadt aus – selbstständig essen oder bestellten uns etwas ins Hotel. Nach einer erholsamen Nacht erwartete uns bereits der letzte Tag unserer Reise.
Am Donnerstag standen der Heldenplatz und das Stadtwäldchen am Programm. Da das Wetter wieder optimal mitspielte, entwickelte sich der Tag interessant und erfreulich. Nachdem uns unser Klassenvorstand am Heldenplatz über die mythischen Ursprünge Ungarns informiert hatte, besuchten wir das „Museum der schönen Künste“, eine bedeutende Gemäldegalerie, die nicht nur mit Gemälden der Renaissance und des Barocks punkten konnte, sondern uns auch mit einer großartigen Renoir-Sonderausstellung überraschte, bei der wir so manches Gemälde wiedererkannten, das wir bereits in Paris gesehen hatten. Danach ging es in das Stadtwäldchen in die Burg Vajdahunyad, die anlässlich der Budapester Millenniumsfeier 1896 errichtet worden war. Dahinter erweckte ein Ballon unsere Aufmerksamkeit und einige von uns ließen es sich nicht nehmen, Budapest aus 110 m Höhe zu betrachten. Wer wollte, konnte dann noch den Budapester Zoo besuchen und mit Freizeit und Essen klang auch dieser schöne Tag geruhsam aus.
Am Freitag fuhren wir mit dem Zug – ebenso problemlos – zurück und kamen um viele Eindrücke bereichert wieder in Spittal an.
Autor: Dr. Elwitschger










