
Biobauernhof der Familie Ertl
16. Oktober 2019
Persönlichkeitstage der 9S
30. Oktober 2019Am Ende des Projektes „Game of Clones“ lud das Institut für Ökologie E.C.O. alle Projektpartner nach Klagenfurt in den Lakeside Park ein, um die Ergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Die Projektleiterin am BORG, Mag. Angelika Staats, wurde von einer Gruppe von Schüler/innen begleitet.
Das Brettspiel „Game of Clones“, das vom Hyne-Verlag aufgelegt wurde, stieß bei den Jugendlichen auf besonderes Interesse. Sie waren auch sehr auf die angekündigte, digitale Version dieses Spieles gespannt. Diese war jedoch noch nicht fertig und konnte aus diesem Grund nicht getestet werden.
Für die Schüler/innen war die Abschlussveranstaltung ein gelungener Rückblick auf das Projekt. Während der letzten beiden Jahre hat es einige Highlights gegeben.
Ganz oben auf der Hitliste stehen die Feldversuche, bei denen die Schüler/innen von der Wissenschaftlerin Anneliese Fuchs konkrete Forschungsaufgaben bekamen. Diese wurden auf Versuchsflächen in unmittelbarer Schulumgebung durchgeführt.
Die „Forschergruppe“ aus dem BORG ist auch mehrmals nach Klagenfurt gefahren. Dort trafen sie die Wissenschaftler/innen aus den Partnerorganisationen und sie besuchten im NAWI-LAB den Kurs zum Genetischen Fingerabdruck. Einblicke in das Programmieren von Computerspielen bekamen die Schüler/innen im Rahmen der Veranstaltung TECHtalents der Alpen-Adria-Universität.
Die Gruppe des BORG Spittal nahm die Abschlussveranstaltung zum Anlass, um Dankeschön zu sagen. Ein besonderer Dank erging an Lilo (DI Anneliese Fuchs, E.C.O.), die die Schüler/innen während der gesamten Projektdauer partnerschaftlich begleitet hat.
Mag. Angelika Staats
Fotos: Helge Bauer, E.C.O.
Kommentare der Schülerinnen und Schüler
Es wäre toll, wenn es solche Projekte in unserer Schule öfter gäbe. Mir hat der Kontakt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gefallen. Wir haben zwei konkrete Aufgabenstellungen bekommen, die wir über einen längeren Zeitraum bearbeitet haben. Bei den Ergebnissen hat mich das enorm schnelle Wachstum des Staudenknöterichs besonders überrascht.
Ich habe viele Einblicke in verschiedene wissenschaftliche Arbeitsmethoden bekommen. Am besten hat mir unsere Aufgabe im heurigen Frühjahr gefallen, wo wir an Versuchsflächen gemessen haben, wie schnell der Staudenknöterich, nachdem wir ihn ausgegraben bzw. abgeschnitten haben, gewachsen ist. Spannend finde ich auch das von E.C.O. entwickelte Brettspiel „Game of Clones“.
Es ist schade, dass solche Projekte nur einmalig sind. Wir haben gute Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlern bekommen. Wissenschaftler und Schüler/innen haben dasselbe Ziel verfolgt. Unterstützt und betreut wurden wir von Lilo (E.C.O.). Sie hat uns spezielle Aufgaben gegeben. Die Zusammenarbeit mit ihr war sehr partnerschaftlich. Ich werde meine VWA über den Staudenknöterich schreiben.
Ich konnte bei diesem Projekt viele Erfahrungen sammeln. Wir haben nicht nur am Forschungsauftrag mitgearbeitet, sondern auch verschiedene Kurse besucht. Einmal waren wir im NAWI-Lab in Klagenfurt, wo wir ein Praktikum zum genetischen Fingerabdruck gemacht haben. Ein anderes Mal waren wir auf der UNI und haben an einem Workshop zur Programmierung von Computerspielen teilgenommen. Es war ein tolles Projekt.
Ich weiß jetzt woher der Staudenknöterich kommt, welche Arten es gibt, wie er sich ausbreitet und welche Probleme mit seiner Ausbreitung verbunden sind. Ob wir nun im Rahmen des Forschungsprojektes „Game of Clones“ effektive Methoden zur Eindämmung des Staudenknöterichs gefunden haben, kann ich nicht sagen. Jedenfalls haben mir die vielen praktischen Aufgaben gefallen.

