Zombiefilm "Nebenwirkungen" - 05. bis 09.02.2018

Projektwoche der Klasse 7A

In der letzten Woche vor den Semesterferien fand heuer zum zweiten Mal (der Grippewelle und anderen Hindernissen zum Trotz) ein Zombiefilm-Projekt statt. Die Klasse 7A, die zur Hälfte aus Schüler/innen des künstlerischen und des musikalischen Schwerpunktzweiges besteht, plante und drehte unter Anleitung der "Zombiefilm-Expertin" Marie Marinelli (Master für Theater-, Film-und Medientheorien) den Film "Nebenwirkungen".

Anders als im vergangenen Jahr entschieden sich die Schüler/innen diesmal nicht für eine Handlung mit klassischen "Hollywood-Romero-Zombies", sondern wählten "menschlichere", aggressive "Virus-Zombies", die nach der Einnahme eines Medikaments infolge eines Chemieunfalls im angrenzenden Werk eines Spittaler Pharmakonzerns völlig außer Kontrolle geraten. Die zunehmenden Eskalationen drehten die Schüler/innen in Kleingruppen aus einer subjektiven, voyeuristischen Perspektive mit ihren Handykameras.

Maries theoretischer Einführung über Zombies und filmische Gestaltungsmittel am Montag hörten alle mit großem Interesse zu, und ihre Begeisterung für das Genre wirkte absolut ansteckend. Auch stand uns wieder reichlich Kunstblut zur Verfügung, was einen wirklichen Nervenkitzel bei den Dreharbeiten darstellte. Das Schminken überhaupt wurde rückblickend von den meisten Schüler/innen als absolutes Highlight genannt.

Wie aufwändig der Dreh einer einzigen Filmszene ist und was man dabei alles beachten muss, wurde erst durch die eigene Erfahrung begreifbar. Die Arbeit verlangte viel Eigeninitiative von den Schüler/innen. Es wurden Requisiten beschafft, Statisten ausgeliehen und drei Musiker/innen nahmen für die Radio-Szene kurzerhand eine Coverversion des Songs "Zombie" von den Cranberries auf.

Dass nicht alle Schüler/innen jederzeit für eine konkrete Arbeit eingeteilt waren, wurde gleichzeitig am stärksten kritisiert und als größte Schwierigkeit empfunden, was deutlich macht, dass projektartiges Arbeiten mit freier Arbeitseinteilung eine große Herausforderung darstellt, die es häufiger zu üben gilt. "Es war gut für die Klassengemeinschaft", war ebenfalls ein Feedback, das zeigt, dass diese Woche besonders war.

Dass sie möglich wurde, verdanken wir der finanziellen Unterstützung durch "KulturKontakt", dem Schulkulturbudget für Bundesschulen. Außerdem danken wir unserem Schulverein "KUBuS", der uns wieder das Make-up und das viele Kunstblut gesponsert hat. Nicht zuletzt aber danken wir unserer ehemaligen Schülerin Marie Marinelli, ohne die die Welt weniger blutig und sehr viel langweiliger wäre!

Bericht: Sandra Gebhard
Fotos: Marie Marinelli, Sandra Gebhard 

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