Die 7A-Klasse in der ewigen Stadt - 03. bis 07.04.2017

Montag, 3. April 2017

Um 00:55 Uhr trat die 7A-Klasse teils noch im Halbschlaf, teils quickfidel gemeinsam mit Frau Prof. Weihs und Herrn Prof. Elwitschger die Zugfahrt in die Hauptstadt Italiens vom Villacher Bahnhof aus an.

Bei der Hinreise kamen kleine Turbulenzen auf, aber je weiter wir uns unserem Ziel näherten, desto größer wurde die Aufregung und Vorfreude.

Schließlich verließen wir nach acht Stunden Fahrt in Roma Termini den Zug und fuhren mit der U-Bahn schnurstracks zu unserem Hotel, wo wir gleich unsere Zimmer beziehen konnten.

Nach einer kurzen Erfrischung ging es schon mit dem Programm los: Wir besichtigten die Piazza Navona und den Trevibrunnen, schossen Gruppenfotos auf der Spanischen Treppe und lauschten den Klängen eines Opernsängers vor dem Pantheon, welches wir anschließend von innen besichtigten.

 

Dienstag, 4. April 2017

Nach dem Frühstück trafen wir uns mit unserer deutschsprachigen Reiseführerin vor dem Kolosseum und staunten während der Führung über das Ausmaß, welches das noch heute beeindruckende Gebäude einst hatte.

Anschließend besichtigten wir das Forum Romanum. Und als wir bei Sonnenschein und Hitze durch die leicht belaubten Ruinen des Forums schritten und den Duft von Blauregen vernahmen, fühlten wir uns wie echte Römerinnen und Römer.

 

Mittwoch, 5. April 2017

Am Vormittag fuhren wir mit der U-Bahn nach Ostia, der antiken Hafenstadt Roms. Einige unserer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden waren wohl ein wenig enttäuscht, als wir dort ankamen und weit und breit kein Meer, sondern Ausgrabungen sahen.

Herr Prof. Elwitschger führte uns mit flotten Schritten zu den Resten der einst wichtigsten Tavernen und zu einer Aussichtsplattform, von der aus man das gesamte Ausgrabungsgebiet bewundern konnte.

Auch das Highlight der Woche spielte sich in Ostia ab: Herr Prof. Elwitschger und Frau Prof. Weihs sangen gemeinsam im alten Amphitheater zwei Kärntnerlieder und wurden dafür mit tosendem Applaus von ihren Schülerinnen und Schülern, aber auch von anderen Schulklassen und Touristen belohnt.

Danach fuhren wir wieder zurück in die Stadt, wo wir die Caracalla-Thermen besichtigten, die einst eine der größten Anlagen für römischen Badespaß waren. Wir machten eine kurze Verschnaufpause auf einer Rasenfläche, wurden jedoch kurzerhand von einem Security Guard verscheucht.

 

Donnerstag, 6. April 2017

Abermals trafen wir uns bereits in den Morgenstunden mit unserer Reiseführerin und rühmten bei ihrer Führung die majestätischen Hallen der vatikanischen Museen. Die vielen Kunstwerke und Statuen, aber vor allem die bemalten Wände der Sixtinischen Kapelle faszinierten uns sehr.

Da einigen Neugierigen unter uns die Besichtigung der vatikanischen Museen und ein geführter Rundgang durch den Petersdom noch nicht reichte, sprinteten sie Seite an Seite mit Herr Prof. Elwitschger die 551 Stufen des immer schmäler werdenden Treppenganges der Kuppel des Petersdoms hinauf, um am Ende mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt zu werden.

Nach der freien Stadterkundung trafen wir uns abends wieder und ließen auf der Terrasse des beleuchteten Hotels den letzten gemeinsamen Abend ausklingen.

 

Freitag, 7. April 2017

An unserem letzten Tag in der ewigen Stadt begaben wir uns in die Domitilla Katakomben und gruselten uns leicht beim Anblick der leeren Gräber.

Den restlichen Nachmittag durften wir nach Lust und Laune verbringen.

Nach dieser ereignisreichen Woche stiegen wir um 19:04 Uhr in den Zug und verbrachten die gesamte Fahrzeit damit, uns über unsere Erlebnisse in Rom auszutauschen, denn obwohl wir uns alle schon auf daheim freuten, hatte diese wunderbare Stadt bei uns allen viele bleibende Eindrücke hinterlassen.

Wir wollen uns nochmals bei Frau Prof. Weihs und Herrn Prof. Elwitschger für die unvergessliche Zeit bedanken. Mille grazie!

Daniela Miklautsch, 7A

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at