DE GVSTIBVS NON EST DISPVTANDUM - 07.2009

Zur Kultur eines Volkes gehört natürlich auch das Essen und Trinken.

Will man also die Lebensweise eines anderen Volkes näher kennenlernen, so wird man auch die nationale Küche probieren.

 

Mancher wird sich vielleicht fragen: "Wie soll das für die alten Römern möglich sein?" - Ganz einfach: schlag' nach bei Marcus Gavius Apicius!

In diesem Sinne begaben sich auch die Latein-Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen am Ende des vergangenen Schuljahres auf eine kulinarische Entdeckungsreise in die Zeit der alten Römer.

Nach Originalrezepten, die uns der römische Feinschmecker und Schlemmer Marcus Gavius Apicius in seinem Kochbuch "De re coquinaria" überliefert hat, kochten wir ein komplettes Mittagsmenü:

gustum de praecoquis (Vorspeise aus Marillen)

vitellina fricta (Fleisch in süß-säuerlicher Rosinen-Sauce) mit Salat-Patina

ova sfongia ex lacte (süße Omlette mit Milch)

Das abschließende Feinschmeckerurteil lautete von "sehr gut" bis "interessant".

Doch wie sagten schon die alten Römer:
"De gustibus non est disputandum!"

Daher gibt es nur eines: selbst ausprobieren!

 

Mutigen "Nachköchlern" sei daher das Buch empfohlen:
Kochen wie die alten Römer.

 

200 Rezepte nach Apicius für die heutige Küche umgesetzt von Hans-Peter von Peschke und Werner Feldmann, erschienen im Artemis&Winkler Verlag 1995 (ISBN 3-7608-1118-3). (PIP)

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