Die Klassen 7B und 7C auf Exkursion in Prag - 03. bis 07.03.2008

Klasse 7C in Krumau

Nach Prag? - Nur wenige Schülerinnen und Schüler verbanden vor dieser Reise Vorstellungen mit diesem Ziel. Nach einer intensiven Vorbereitung durch Referate, Projektarbeiten und vor allem durch die Gespräche mit unserer lieben Jana, der an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sein soll, war das Interesse geweckt.

Am 3. März, einem klaren, kalten Wintertag, ging die Reise los. Das Wetter sollte uns treu bleiben und die beißende Kälte, die uns während der ganzen Woche begleitete, war wohl der einzige Wermutstropfen dieser sonst gelungenen und lehrreichen Fahrt.

In Prag angekommen, wurden wir von unserem Betreuer ins Hotel geleitet, das sehr zur Freude unserer Schülerinnen und Schüler in jedem Zimmer ein Fernsehgerät hatte.

 

Klasse 7B in Prag

Am ersten Tag ließen wir uns von unseren Führern die Stadt zeigen, wandelten auf Kafkas Spuren, besuchten den jüdischen Friedhof und das Ghetto.

Die 7B besichtigte zudem die Prager Nationalgalerie, während die 7C sich ausführlicher mit dem jüdischen Leben in Prag beschäftigte.

Am Abend besuchten wir das berühmte "Schwarze Theater", wo das schauspielerische Talent unserer Elvisa entdeckt wurde.

 

Skoda-Museum

Auch der Vormittag des Mittwoch war noch der Altstadt mit all ihrer historischen und architektonischen Vielfalt gewidmet, am Nachmittag besuchten wir dann die Skoda-Werke und das Skoda-Museum.

Die Abendgestaltung, ein Besuch der Oper "Don Giovanni" im Prager Ständetheater, war zwar nicht jedermanns Sache, stellte aber sicherlich eine Bereicherung im Erfahrungsschatz der Schülerinnen und Schüler dar.

 

Prag vom Hradschin aus gesehen

Am letzten Tag besuchte die 7B das Mucha-Museum und unternahm am Nachmittag - dankenswerterweise organisiert von Sarah Sekoll - eine Schifffahrt auf der Moldau, wo uns ein reichhaltiges Buffet erwartete, ein Spaziergang über die Karlsbrücke schloss das offizielle Programm ab.

Die 7C, die sich schon zuvor intensiv mit dem Thema der Judenvertreibung beschäftigt hatte, fuhr zum Konzentrationslager Theresienstadt und zeigte sich von der Führung und den begleitenden Erläuterungen tief beeindruckt.

Die Rückreise führte uns noch beim Atomkraftwerk Temelin vorbei, das ja in der aktuellen österreichischen Energiediskussion immer wieder erwähnt wird.

Um viele Erfahrungen reicher, aber auch mit Informationen etwas überfüttert, müde und leicht unterkühlt erreichten wir plangemäß am Freitag Abend Spittal - und hatten viel zu erzählen. (AIT)

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