Wandertag der 6C-Klasse in den Nationalpark Hohe Tauern

zum Arthur-von Schmid-Haus
24. und 25. September 2007

Am Montag, den 24.9., trafen wir uns in aller Frische um ca. 8.35 Uhr am Bahnhof Spittal. Nach einer kurzen Zugfahrt von ca. 25 Minuten erwarteten uns in Mallnitz vor dem Bahnhof schon die Taxibusse, die uns ins Dösener Tal auf eine Höhe von ca. 1448 m brachten. Bei herrlichstem Wetter und  gut gelaunt begannen wir mit unserem Aufstieg. Unsere Rancherin Brigitte betrachtete uns zuerst etwas kritisch, da einige von uns nicht unbedingt mit geeignetem Schuhwerk ("Turnpatscherln") ausgestattet waren, Sandra war sogar mit einem Plastiksack unterwegs. Unsere Professoren (Prof. Granitzer und Prof. Obernosterer) gaben uns den Rat gleichmäßig und langsam zu gehen, damit wir nicht so schnell müde werden, doch wir ignorierten diesen Rat und begannen zügig den Weg entlang zu schreiten. Brigitte erklärte uns, dass wir bis zu unserem Ziel drei Steilstufen überwinden müssen. Der Aufstieg war manchmal sehr anstrengend, wir blieben aber immer wieder stehen und lauschten den Erklärungen und Ausführungen von Brigitte. So erfuhren wir z.B. viel Interessantes über die verschiedenen Flechtenarten. Außerdem versuchten wir Schneebällen auszuweichen, die von hinten kamen und uns am Aufstieg hindern sollten. Um ca. 14 Uhr erreichten wir etwas abgekämpft unser Ziel - das Arthur- von Schmid-Haus auf 2281 m Seehöhe. Auch Victoria erreichte mit Hilfe eines freundlichen Kavaliers, der freiwillig  ihren Rucksack trug, die Hütte. Es war dort oben unglaublich schön. Die große Hütte, der saubere See und das prachtvolle Bergpanorama. Wir bekamen eine einstündige Pause, es wurden uns von der Hüttenwirtin einige Regeln erklärt, die wir zu befolgen hatten. Als uns das Bettenlager (Massenlager) gezeigt wurde, hatten viele von uns ein Siebenzwergefeeling. Es fehlten nur noch die Mützen.
Zuerst mussten wir natürlich "Probeliegen", dann begann eine große Kissenschlacht. Nach der Pause stiegen wir, entlang am Dösener See, zum Blockgletscher auf. Brigitte gab uns interessante Informationen zu dieser Gletscherart. Er ist nicht als Gletscher erkennbar, da er von Schutt und Fels bedeckt ist. Er bewegt sich, d.h. er fließt aber trotz dieser "Abdeckung", nur wesentlich langsamer als normale Gletscher. Nach unserer Rückkehr verschwanden einige aufs Zimmer, die anderen hörten Miriam's Gitarrespiel zu. Bei ?Stille Nacht, Heilige Nacht? erwischte sie zwar nicht immer den richtigen Ton, das Melodie war aber dennoch zu erkennen. Nach dem vorzüglichen Essen (Suppe, Lasagne, Mangocreme) verzogen wir uns auf unser Zimmer. Ein eher kleiner Raum und fünfzehn Personen -  die Zimmertemperatur glich einer Sauna. Es war aber dennoch eine lustige Nacht. Am nächsten Morgen gab es köstliches, frisch gebackenes Brot, mit dem wir uns für den Abstieg stärkten. Diesmal drehten wir den Spieß um, denn abwärts gingen wir sehr schnell, so mussten wir immer wieder  auf unsere langsameren Lehrer warten, In Mallnitz besuchten wir noch das Bios, wo wir eine sehr interessante Führung hatten. Wir lernten dort auch die Haustiere von Irmi, unserer Betreuerin, kennen, nämlich Ludwig (einen Regenwurm) und Paula (einen Wasserfloh). Sie sezierte sogar ein Kuhauge und empfahl uns bei McDonalds einmal einen Kuhaugenburger um 1,20 Euro zu bestellen. Nach der Führung hatten wir noch die Möglichkeit uns  selbst etwas umzusehen, danach ging es wieder zurück nach Spittal.

Es war ein lustiger und interessanter Ausflug und hat die Klassengemeinschaft noch mehr gestärkt.

Bericht von Viktoria Bart und Katharina Ramsbacher, 6c

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