Kartoffel-Wettbewerb der Klassen 5A und 5C

Das Experiment ist einfach: Man nimmt einen großen Eimer oder Pflanztopf und füllt ihn auf eine Höhe von ca. 10 cm mit Erde.

Da hinein pflanzt man die Saatkartoffel, das sind Erdäpfel die "Augen" - also Triebe besitzen.

Gut mit Erde bedeckt und gegossen keimen die Setzlinge in ungefähr zwei Wochen.

Sind die jungen Pflanzen 10 cm hoch, gibt man abermals Erde in den Topf, lässt jedoch die Blätter der Jungkartoffel herausschauen. Ist die Pflanze weitere 10 cm gewachsen, füllt man wieder Erde hinein. Das macht man so oft, bis der Rand des Kübels erreicht ist. In den folgenden Wochen braucht man die Pflanzen nur mehr gießen. Im Spätsommer wird das Kraut der Kartoffel welk. Ab diesem Zeitpunkt wird nicht mehr gegossen. Die Ernte erfolgt rasch: Das welke Kraut wird ausgerissen, der Eimer umgestülpt und die frischen Erdäpfel werden gewogen.

Fasziniert davon, wie einfach man auch ohne Garten seine eigenen Kartoffeln ernten kann, haben sich in den Klassen 5A und 5C je 10 Schüler/innen bereit erklärt, am Experiment teilzunehmen und den Versuch zu dokumentieren. Auch ein paar Lehrerkolleginnen machen mit und setzen ihre "Kübelkartoffel". Man darf gespannt sein, wie viel Kilogramm Erdäpfel geerntet werden und wer schließlich diese besondere "Meisterschaft" gewinnen wird.

Text: Mag. Angelika Staats
Fotos: Mag. Martin Schratter

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