BORG Spittal unterstützt Japan

Schüler/innen und Lehrer/innen des BORG Spittal an der Drau haben das Projekt "Kärntner Schülerunion helps Japan" mit rund 450,00 Euro finanziell unterstützt.

Die Grundidee war, der Bevölkerung des krisengeschüttelten Japans zu helfen, und wichtig war, dass das Geld den Betroffenen direkt zu Gute kommt und nicht in der Verwaltung versickert.

Um das zu erreichen, ist es nötig, Leute vor Ort und ihre Bedürfnisse zu kennen. Durch die Raiffeisen Bank Kötschach-Mauthen, die Verbindungen zu Tokio in Form des Lesachtaler Brotbackofens hat, ist der Kontakt zur "Japanese Red Cross Society" entstanden. Um möglichst viele Kärntner zu erreichen, wurde die Spendenaktion von der Kärntner Schülerunion organisiert und unterstützt. 38 Schulen stehen kärntenweit hinter dieser Aktion.

 

Schulsprecher Florian Edlinger:
"Als mich die Kärntner Schülerunion telefonisch kontaktierte und fragte, ob wir in unserer Schule dieses Projekt unterstützen möchten, war für mich sofort klar, Unterstützung zuzusichern. Unsere Spende ist ein wichtiger Hilfsbaustein für die japanische Bevölkerung, die bekanntlich durch das Erdbeben und die darauf folgende Atomkatastrophe einer sehr schwierigen Lebenssituation ausgesetzt ist. Es sollte für uns aus menschlichen Gründen selbstverständlich sein, eine kleine Unterstützung zu tätigen.

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich bei den Schülerinnen, Schülern und Lehrern unserer Schule. Gemeinsam konnte ein Spendenbetrag von rund 450,00 Euro an das Japanische Rote Kreuz übergeben werden.

Unsere Hilfe soll aber keinesfalls die weitere Produktion von Atomstrom rechtfertigen. Wenn man die entsetzlichen Folgen der Atomkatastrophe betrachtet, ist es für mich klar, dass es auch in Europa zu einem Umdenken kommen muss. So würde beispielsweise das AKW Krsko in Slowenien, das auf einer Erdbebenlinie liegt, im Fall einer Kernschmelze für den Alpen-Adria-Raum, also für unsere Heimat Kärnten und unsere Bevölkerung, eine erhebliche Gefahr bedeuten. Ich sehe daher Handlungsbedarf der Europäischen Union und fordere eine sofortige Einstellung der Stromgewinnung durch das AKW Krsko und einen Ausstieg aus der Kernenergie. Die Stromversorgung muss nach und nach durch nachhaltige Energiequellen ersetzt werden, um ein gesundes Europa sichern zu können."

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@lsr-ktn.gv.at