Gewässerökologie an der Lieser - 25. und 27.09.2018

Bei der gewässerökologischen Exkursion zur Lieser hatten die Schüler/innen der Klassen 8A und 8C mehrere Arbeitsaufträge. Der erste Auftrag lautete, die abiotischen Umweltfaktoren zu untersuchen und die Bachbreite und die Gewässertiefe zu bestimmen. Ausgerüstet mit Thermometer und Stoppuhr waren die Wassertemperatur und die Strömungsgeschwindigkeit rasch bestimmt. Die Bachbreite und die Wassertiefe zu messen war anfangs eine Herausforderung. Ein paar Schüler versuchten den Bach zu überqueren. Dies scheiterte letztlich an der tiefen Wassertemperatur und der starken Strömung. Mit Hilfe einer langen Reepschnur und einem daran festgebundenen Stein gelang es schließlich, die Breite des Baches recht genau zu messen. Die durchschnittliche Wassertiefe wurde mit einem langen stabilen Stab festgestellt.

Nach der Erhebung der Daten zu den abiotischen Umweltfaktoren lautete der zweite Auftrag, die Tierwelt des Baches zu untersuchen. Ausgerüstet mit Bechern, Federpinzetten, Sieben, Keschern und Bestimmungsschlüsseln hatten die Schüler/innen jede Menge Larven von Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcherfliegen und Kriebelmücken entdeckt. Die Tiere wurden durch das Mikroskop betrachtet und anschließend bestimmt.

Die gefundenen Bachtiere sind Bioindikatoren, die Aufschluss über die Gewässerqualität geben. Nach der genauen Untersuchung und Bestimmung der Tiere konnten die Schüler/innen feststellen, dass die Lieser die Gewässergüteklasse 1 hat. Mit diesem erfreulichen Ergebnis beendeten die Klassen ihre Untersuchungen am Fluss.

Text und Fotos: Mag. Angelika Staats

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