
Historisches und politisches Lernen bedeutet mehr als eine rein intellektuelle Aneignung von Fach- und Detailwissen.
Es geht vor allem auch um das Entwickeln einer individuellen Handlungskompetenz, die eine unbedingte Voraussetzung für die politische Meinungsbildung und eine aktive Teilnahme am politischen, staatsbürgerlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben darstellt.
Ein globales Geschichtsverständnis bildet auch die Voraussetzung für eine von Wertschätzung und Toleranz getragene Beziehung zu anderen Kulturen.
Der Überwindung von Vorurteilen, Rassismen und Stereotypen wird im Unterricht - 5. und 6. Klasse: Geschichte und Sozialkunde, 7. und 8. Klasse: Geschichte und politische Bildung - daher besondere Beachtung geschenkt.
Die Schüler/innen sollen befähigt werden, die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen und Abläufe kritisch zu analysieren, Sachverhalte und Problemstellungen in ihrer Vielschichtigkeit, ihren Ursachen und Folgen zu erfassen sowie ein an den Menschenrechten orientiertes Politik- und Demokratieverständnis zu erarbeiten.
Die dafür notwendige demokratische Handlungskompetenz erfordert:
Im Unterricht soll daher Interesse an Politik und politischer Beteiligung geweckt und die Identifikation mit grundlegenden Werten der Demokratie, der Menschenrechte und des Rechtsstaates sichergestellt werden.
Barrierefreie Website