Forensik im Naturwissenschaftlichen Labor - 09.05.2017

Die Schüler/innen des Naturwissenschaftlichen Labors waren den "Tätern auf der Spur ..." Nachdem der "Tatort" genau vermessen und alle Beweisstücke gesichert waren, wurden Blutspuren, Fingerabdrücke und verschiedene Haartypen analysiert.

Bei der Untersuchung von Blutspuren werden in der Kriminalistik nicht nur DNA-Analysen gemacht, sondern auch die Form von Blutflecken analysiert. Dadurch kann man eventuell Aufschlüsse über den Tathergang gewinnen. Im Experiment haben die Schüler/innen festgestellt, wie sich die Tropfenform je nach Fallhöhe und Auffallwinkel verändert.

Fingerabdrücke sind wichtige Beweisstücke. Im Naturwissenschaftlichen Labor haben die Schüler/innen von den Fingern ihrer rechten Hand Abdruckkarten erstellt und diese mit den drei Fingerabdruck-Grundtypen ("Schleife", "Bogen", "Wirbel") verglichen. Anschließend wurden verschieden Fingerabdrücke mit Graphitpulver sichtbar gemacht. Die Linienmuster wurden wie bei einem echten Kriminalfall analysiert und mit denen auf den Fingerabdruckkarten verglichen.

An vielen Tatorten findet man Haare. Im Naturwissenschaftlichen Labor wurden mithilfe des Mikroskops sechs verschiedene Haare analysiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass es sich um ein Menschenhaar, drei Hundehaare und zwei Katzenhaare handelte.

Nach den Einblicken in die Arbeit der Forensik waren sich die Schüler/innen einig, dass bei den Untersuchungen genauestens gearbeitet werden muss und keine Fehler erlaubt sind. Immerhin handelt es sich um die Beweisführungen bei kriminellen Straftaten.

Text und Fotos: Mag. Angelika Staats

Zernattostraße 10, 9800 Spittal/Drau, T: 04762/5509, F: 04762/5509-22, Email: borg-spittal@bildung-ktn.gv.at