Der EU-Parlamentarier Dr. Hubert Pirker zu Besuch am BORG Spittal

Den Klassen 8C und 6C des BORG Spittal wurde die Möglichkeit geboten, Europa und die EU besser kennen zu lernen und somit die im Unterricht erlernten Kenntnisse zu vertiefen.

Am 04.04.2008 stattete Dr. Hubert Pirker, der für Österreich und für Kärnten im Europäischen Parlament tätig ist, unserer Schule einen Besuch ab.

Es waren zwei aufschlussreiche Stunden,  zuerst ein Vortrag über Allgemeines der EU und über die Aufgaben eines EU-Parlamentariers,  anschließend folgte eine Diskussions- bzw. Fragestunde, in der uns  Dr. Pirker  Rede und Antwort stand  und unsere Fragen genauestens beantwortete.

Dadurch, dass wir Informationen über die EU von einem sehr kompetenten Fachmann erhielten, sehen wir von diesem Tag an die EU großteils auch aus einem anderen Blickwinkel.  Die häufig negative Einstellung, die die Bevölkerung zur EU hat, könnte mit Hilfe solcher, in die Tiefe gehenden Vorträge, beseitigt und geklärt werden.

Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich ebenfalls sehr kritisch gegenüber der EU eingestellt war und noch bin. Doch durch den Vortrag sind mir in einigen Bereichen die Augen geöffnet worden.

Meiner Meinung nach müssten sich viele weltweite, internationale Organisationen ein Beispiel an der EU nehmen und sich in diversen Bereichen mehr engagieren.

Ganzer Mario

Zu Beginn konnten wir einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag von Dr. Pirker gewinnen. Montags arbeitet er in seinem Büro in Klagenfurt, ehe er dann seine Dienstreise nach Brüssel antritt. Dort angekommen, heißt es noch sämtliche Vorbereitungen zu treffen, um für die folgenden Sitzungen in den nächsten Wochen gewappnet zu sein. Nach 3 Wochen werden die Diskussionen und Verhandlung in Straßburg fortgesetzt. Ich persönlich habe die Arbeit eines EU-Parlamentariers ein wenig unterschätzt. Ein vollgestopfter Terminkalender, die kräftezehrenden Verhandlungen und die ständigen Reisen, sind wohl die negativen Seiten dieses Berufs. Auch seine Reisen in die "abgeschottete" Diktatur Nord-Korea scheinen nicht ungefährlich zu sein.

Nach seinem unglaublich beeindruckenden Bericht konnten wir ihm noch Fragen stellen, die uns auf dem Herzen lagen. Seine Antworten waren präzise und konkret. Auf Grund der vielen Fragen, die wir ihm stellten, konnte man die sichtliche Begeisterung der Schüler/innen und das Interesse zu diesem Thema feststellen. Man bemerke, dass selbst in den Pausen sich keiner von den Plätzen erhob, sondern gespannt den Worten des EU-Parlamentariers lauschte.

Mir bleibt nur noch zu sagen, dass es ein unglaublich informativer Bericht war und ich von seiner anstrengenden Arbeit als EU-Parlamentarier  begeistert bin. Ich kann mir nun meine eigene Meinung zum Thema EU und Österreich bilden, denn von den Medien werden viel zu viele Unwahrheiten verbreitet. Ich werde mich in Zukunft auch intensiver mit dieser Thematik auseinandersetzen, denn die EU ist eine Gemeinschaft mit vielen Vorteilen.

Angermann Nico

Zur Person von Dr. Hubert Pirker

  • Geboren am 3.10.1948 in Gries bei Rennweg in Kärnten, wohnhaft in Pörtschach am Wörthersee
  • Mitglied des Europäischen Parlaments MEP: von 1996 bis 2004 und seit
  • 1. Februar 2006
  • Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres
  • Mitglied im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung
  • Leiter der Delegation für die Beziehungen des Europäischen Parlaments zur koreanische Halbinsel
  • Landesobmann des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB) Kärnten
  • Stv. Landesparteiobmann der ÖVP Kärnten

Das Europäische Parlament

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  • Beschluss über des Budget der EU
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