Am 25. März ging es für 20 7C-Schüler/innen via ÖBB und Bus zum Airport "KLU" und von dort mit "BORG Airlines" nach TXL (Berlin-Tegel). Nach einem kleinen Chaos ging´s mit der Ring-S-Bahn zum Generator-Hostel, das für vier Tage/Nächte unser Domizil wurde.
Nach dem Einchecken mussten wir flott zum Reichstagsgebäude, wo wir mit einer "Hochsicherheits-Kontrolle" begrüßt wurden. Danach gab es famose Eindrücke von der Kuppel (Norman Foster) und tolle Blicke auf die schier endlos sich erstreckend erscheinende Stadt sowie später einen recht informativen Vortrag über die Geschichte des Gebäudes und die Struktur und Arbeitsweise des Deutschen Bundestages.
Total hungrig ging es dann via Holocaust-Denkmal zum Potsdamer Platz und den gleichnamigen Arkaden. Eine schöne Rückfahrt durch das abendlich beleuchtete Zentrum zum Alexanderplatz und retour ins Quartier beendete den 1. Tag.
Am zweiten Tag besichtigten wir die Gedenkstätte Berliner Mauer im Bereich der Bernauer Strasse (sehr beeindruckend!) und das Museum für Naturkunde (schön, aber etwas "verstaubt", dafür mit dem größten Saurier-Skelett weltweit und einem fantastischen Archäopteryx).
Danach gab es eine kurze Pause im Europa-Center und später das Kreuzen der 150.000 Teilnehmer starken Anti-Atom-Demonstration. Gänsehautatmosphäre gab es in der Gedenkstätte Dt. Widerstand (Bendlerblock), die v. a. an Stauffenberg, "Weiße Rose" etc. erinnern soll.
Entspannter ging es später im Techn. Museum-Science Center ("Exploratorium") zu, wo es viel Gelegenheit für Experimente (Mechanik, Akustik, Optik etc.) gab.
Ein paar erholten sich abends in der Generator-eigenen Infrastruktur.
Tag 3 begann mit dem "DDR-Museum" (Schwerpunkte Bespitzeln/totale Kontrolle, NVA, Alltagsleben, Produkte des Alltags wie Jeans, Kaffee usw.). Leben in einem totalitären Regime deutscher Provenienz ...
Das Museum am Checkpoint Charlie erinnerte uns wiederum sehr eindringlich an die Teilung der Stadt und an die vielen tragischen, aber auch erfolgreichen Fluchtversuche.
Die Highlights am Nachmittag stellten das überaus attraktive Aquarium und der sehr große und besonders artenreiche Berliner Zoo dar. Wirklich beeindruckend! Störend wirkten lediglich die -zig Meter Transparente, die "Knut" thematisierten.
Am Montag (nach der Abend-Disco mit Karaoke à la "Schifoarn" und
"Country Roads" ...) ging es kurz zur "Schönsten Berlinerin" (Nofretete im "Neuen Museum" mit fantastischen Exponaten aus der Welt der Ägypter, Griechen, Römer etc.). Danach gab es umfassende Informationen über das jüdische Leben in Europa und v.a. in Deutschland (Jüdisches Museum in B. Kreuzberg).
Nachmittags ging es nach Dahlem in einen der weltweit sehenswertesten botanischen Gärten. Die ganze Welt in rd. zehn Glashäusern ...
Berlin war eine Reise wert und hat trotz morgendlicher Minusgrade und viel Wind sehr viel extrem Sehenswertes geboten.
Am 5. Tag ging es mit dem Zug via Dresden nach Prag (Praha), wo uns Václav (von "Skoltour") sehr freundlich willkommen hieß. Nach dem Einchecken im sehr zentralen City Inn gab es eine erste Stadtbesichtigung (Karlsplatz, Tanzendes Haus, Moldauinsel usw.). Sofort haben wir uns mit der kleinen, wunderschönen Innenstadt vertraut gemacht und angefreundet.
Nächster Tag: Besuch des Hradschin (Veitsdom etc., inkl. Wachablöse), der Kleinseite und der Altstadt. Am Nachmittag ging eine Gruppe ins Technische Museum (Flugzeuge, Autos etc., astronomische Geräte), die zweite zu Picasso, Cezanne, Klee etc. in die "Nationalgalerie".
Am letzten vollen Tag ging es vorerst in das wunderschöne "Nationalmuseum" zu den zoologischen Sammlungen. Danach stand das "Jüdische Prag" facettenreich auf dem Programm. Am Abend gab es eine Aufführung in einem "Schwarzen Theater" ("Life is live").
Die Zeit verging im Nu, und so hieß es bald, sich von der herrlichen Stadt an der Moldau zu verabschieden.
Müde, aber auch sehr zufrieden fuhren wir mit dem Zug und später recht abenteuerlich mit dem "Schienenersatzverkehr" via Budweis nach Linz und von dort sehr zügig nach Hause.
In Summe waren alle von dieser ereignisreichen Reise sehr angetan, und es hat der Klassengemeinschaft sehr gut getan.
Mit rund 340 Euro netto war es auch recht kostengünstig. Dem Elternverein danken wir für seine Unterstützung (Zoo-Eintritt).
Robin Hintner und Yvonne Sikora für das "Team 7C"
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