Das BORG Spittal und das ANNE FRANK HAUS Amsterdam präsentierten die internationale Wanderausstellung in der Zeit vom 27.11. bis 06.12.2007.
Die Ausstellung knüpft an die Lebensgeschichte Anne Franks und ihr Tagebuch an. Private Fotos der Familie Frank werden mit Bildern kombiniert, die die politische Entwicklung im Nationalsozialismus von verschiedenen Seiten her illustrieren. Sie zeigen die Auswirkungen einer barbarischen Politik auf Menschen, die - wie die Familie Frank - systematisch verfolgt wurden. Die Fotos stellen Personen vor und erinnern, dass es sich nicht um 6 Millionen anonyme Opfer der Judenverfolgung, sondern um Einzelpersonen handelte.
Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an Anne Frank wach zu halten und die Menschen für jede Form der Ausgrenzung zu sensibilisieren und somit diskriminierende Denk- und Verhaltensweisen zu verändern.
Dadurch wird ein Miteinander gefördert, das sich durch Vielfalt und Gleich-
berechtigung auszeichnet.
Jugendliche begleiten Jugendliche: Andrea Berger, Katharina Egger, Julia Haim und Rosanna Reiner, Schülerinnen der 7B-Klasse, wurden in einem zweitägigen Seminar zu Ausstellungs-
begleiterinnen ausgebildet.
Zahlreiche interessierte Jugendliche nahmen - meist im Klassenverband - an ihren Führungen teil und wurden ermutigt, sich auch mit den heutigen Problemen im Zusammenhang mit Diskriminierung und Verfolgung auseinanderzusetzen.
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