Da wir, die 8C, heuer das Buch "Ludwigs Zimmer" von Alois Hotschnig gelesen haben, organisierte Frau Prof. Granitzer seinen Besuch am Montag, dem 3. Mai 2010.
Dadurch hatten wir die Möglichkeit, ihm all unsere offenen Fragen zu seinem Werk und seinem Leben zu stellen.
Alois Hotschnig stammt ursprünglich aus Berg im Drautal, wohnt aber derzeit in Innsbruck.
Aufgrund seines Buches erwarteten wir einen verbitterten, depressiven Menschen, doch wir wurden überrascht.
Ein lachender Mann mit ansteckender Fröhlichkeit betrat stattdessen unsere Klasse und beantwortete bereitwillig unsere Fragen. Wir erfuhren viel über sein Leben, z.B. dass er zuerst Medizin studierte, ehe er sich der Schriftstellerei widmete. Er benötigte für seinen Roman drei Jahre und ließ sich - bezüglich der vorkommenden Themen - von seiner Umwelt inspirieren.
Außerdem erzählte er uns, dass er seine Gedanken mit Hilfe eines Diktiergerätes festhält und später die besten davon auswählt. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Ideen, auf die er jederzeit zurückgreifen kann.
Am Beispiel des Herrn Hotschnig lernten wir, dass die Persönlichkeit des Autors nicht unbedingt mit der Stimmung seines Buches übereinstimmen muss.
Victoria Bart und Tamara Zauchner, 8C
Es war faszinierend, mit einem freien Schriftsteller sprechen zu können und zu erfahren, wie ein Roman konzipiert und umgesetzt wird. Selbst ein Schüler, der nichts mit Literatur anfangen kann, musste einfach interessiert sein, denn wir haben einiges von einer großartigen Person hinter dem Autor Alois Hotschnig erfahren.
Sandro Petutschnig, 8C
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